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Barockcello

Für Liebhaber*innen historischer Spielweise

Das Cello entwickelte sich ab dem 15./16. Jh. in verschiedenen Grössen und Stimmungen, gegen Ende des 17. Jh. setzte sich die heute gebräuchliche Form durch. Bis weit ins 19. Jh. hinein wurde das Cello meist ohne Stachel zwischen den Beinen gehalten und mit einem leichteren, anders geformten Bogen gestrichen. Um einen grösseren Klang und mehr Ausgeglichenheit zu erreichen, begann man die Celli umzubauen: Der Hals wurde steiler eingesetzt, Stimmstock und Bassbalken verstärkt, später Darmsaiten durch Stahlsaiten ersetzt. Um der Tonsprache der Alten Musik gerecht zu werden, begann man in der Mitte des 20. Jh., Celli wieder zurückzubauen oder neue Instrumente in der alten Bauweise herzustellen (= Barockcello).


Warum

Im Barockcellounterricht geht es darum, sich mit der Musik und der barocken Tonsprache, insbesondere mit dem Repertoire des 18. Jahrhunderts und der Spieltechnik auf dem historischen Instrument vertraut zu machen.


Wer

Das Angebot des Barockcellounterrichts richtet sich an fortgeschrittene Jugendliche und Erwachsene, welche sich für die Spieltechnik und die Interpretation barocker und klassischer Musik interessieren.


Unterricht

Der Unterricht findet meist im Einzelunterricht statt. Er wird so früh wie möglich durch Ensemblespiel ergänzt.


Daten

Unterrichtstag und Zeit nach individueller Vereinbarung mit der Lehrperson.


Lehrpersonen

Bernhard Maurer


Ort

Bern


Preis

Siehe Preisliste


Anmeldung

Jeweils bis 1. Juni für einen Eintritt nach den Sommerferien und bis 1. Dezember für einen Eintritt nach der Sportwoche. Wir kontaktieren Sie nach Absenden dieser Anmeldung telefonisch. Bei Kindern und Jugendlichen findet vor Eintritt in die Musikschule ein Beratungsgespräch statt.


Zusatzinformationen

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